Archiv für Dezember, 2007

Mayo oder Essig und Öl?

Beim Kartoffelsalat spaltet sich Deutschland in Nord und Süd! Der Norden schwört auf den Kartoffelsalat mit Mayonnaise, Ei und eingelegten Gurken, während der Süden auf die Variante mit Essig, Öl und Zwiebeln steht.

Inzwischen habe ich beide Sorten kennengelernt und kann mich einfach nicht entscheiden. Ich glaube aber, dass es ganz klar davon abhängt, was man dazu isst.

Einen schönen Backfisch in Bierteig zum Beispiel würde ich niemals mit Schwäbischem Kartoffelsalat genießen. Das würde nicht passen. Genauso wenig natürlich Maultaschen zu einem Kartoffelsalat mit einem Mayonnaisedressing.

Also streitet Euch nicht, sondern probiert lieber mal den unbekannten Kartoffelsalat aus und überzeugt Euch selber von seiner Güte:

Schwäbischer Kartoffelsalat:
Schwäbischer Kartoffelsalat


Kartoffelsalat mit Ei, Gurke und Mayonnaise:

Kartoffelsalat mit Ei, Gurke und Mayonnaise

Reisen nach Mexiko

Lust auf Urlaub in Mexiko? Zwei ehemalige Studentenkollegen haben sich mit einem Individualreiseveranstalter für Mexiko Reisen selbstständige gemacht! Wer also Lust auf mexikanische Sonne, Tequilla, Tacos und Burritos hat, sollte sich an Marlen und Iren wenden. Außerdem hat Mexiko ja auch allerhand kulturelle und landschaftliche Sehenswürdigkeiten zu bieten

Wer also keine Lust auf Pauschal- oder Massentourismus hat, sondern lieber etwas Besonderes mache möchte, ist bei den Beiden gut aufgehoben.

Plätzchen

Weihnachten steht vor der Tür und so langsam geht die Zeit der Plätzchen zu Ende. Klar war es schön, aber durch unser Projekt Huettenhilfe, war es auch ganz schön anstrengend. Insgesamt haben wir es auf über 40 Rezepte für Plätzchen gebracht und fast alle davon sind mit Bild und wurden nach bestem Gewissen ausprobiert.

Es ist schon eine Sache für sich Mehl, Butter, Milch, Eier, Zucker und natürlich das Backpulver im richtigen Mengenverhältnis zusammen zu mischen, die richtige Temperatur des Ofens herauszufinden und dann noch die optimale Backzeit der Plätzchen zu bestimmen. Aber mit etwas Übung gelingt das jedem und auch wenn die ersten Plätzchen nicht so schmecken, wie die von der Oma, sind sie doch zumindest selbst gemacht und müssen schon allein aus diesem Grund eine wahre Delikatesse sein.

Meine absoluten Favoriten in diesem Jahr waren die Bethmännchen, weil sie eigentlich nur aus Marzipan bestehen und natürlich Zimtsterne, die ihren ganz eigenen Reiz haben.

Gulasch und Gulaschsuppe

Gulasch und Gulaschsuppe haben ihren Ursprung in Ungarn. Allerdings gibt es unzählige Varianten, mit kleineren und größeren Veränderungen vom Originalrezept. Grundsätzlich handelt es sich dabei um ein Schmorgericht, dessen Hauptbestandteile üblicher weise Schwein und/oder Rind sind. Natürlich kann es auch mit Kalb, Pferd, oder Lamm gekocht werden. Hinzu kommen auf jeden Fall Zwiebeln und dann je nach Geschmack Knoblauch, Champignons, Paprika, Kartoffeln, Kraut und/oder Knoblauch. Durch das lange Schmoren wird die Gulaschsuppe sämig und erhält ihre typische Konsistenz.

Am besten schmeckt Gulasch, wenn es in großen Mengen zubereitet wird. Man kennt auch den Begriff Gulaschkanone, eine transportable Feldküche vom Militär, mit der auch für viele Personen gekocht werden kann.

Gut schmeckt es auch, wenn man das Fleisch mit etwas Rotwein schmort. So erhält es eine angenehm dunkle Farbe und einen besonderen Geschmack. Bei der Zubereitung der Gulaschsuppe sollte man auch nicht auf die Zugabe von Chili verzichten. So erhält die Suppe den richtigen Pfiff. Außerdem gilt, wie bei fast jedem Eintopfgericht: Auch Gulaschsuppe schmeckt am zweiten Tag besser, als am ersten.

Tiramisu

Schon seit frühester Kindheit ist Tiramisu meine absolute Lieblings-Nachspeise. Ein Besuch beim Italiener ohne Tiramisu war undenkbar. Der GAU war es immer, wenn der Kellner mit der Meldung „Ausverkauft“ an unseren Tisch kam.

Tiramisu kommt aus Venetien, ist inzwischen aber weltweit verbreitet. Löffelbiscuit werden mit einer Mascarponecreme geschichtet und natürlich dürfen auch Amaretto und Esbresso nicht gehen. Dann wird es im Kühlschrank gekühlt und mit etwas Kakaopulver bestäubt serviert.

Neben dieser klassischen Variante gibt es eine Vielzahl von Abwandlungen. Apfeltiramisu, Mandeltiramisu, Tiramisu mit und ohne Ei, und so weiter. Ein sagenhafter Genuss, der bei übermäßigem Konsum fett macht. Aber Gutes ist ja meistens schlecht.

klassisches Tiramisurezept

   

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